Montag, 15. Juli 2013

Die Story, 2. Versuch!!!

Jetzt erfolgt der zweite Anlauf meiner Schreckstory. Diesmal habe ich es in Word geschrieben und kopiere es dann einfach rüber auf den Blog. Es gab einfach irgendwelche Verbindungsprobleme und beim Schreiben hatte ich immer wieder die Meldung, dass nicht gespeichert werden kann. Trotzdem hatte es doch immer mal wieder automatisch gespeichert. Was Blogger da hatte, weiß der Geier.

Zurück zum Thema.
Als am Freitag der Gatte hier anrollte mit einem vollgepackten Auto, war das Hanneskind gerade unterwegs mit anderen Kids. Plötzlich tauchte er auf und dann war er gleich wieder weg. Wir waren beschäftigt mit dem Entladen des Autos und wir wollten noch grillen, obwohl es schon einigermaßen spät war. ABER, oh Schreck, die Streichhölzer sind weg. Sie liegen IMMER an der gleichen Stelle.

Das verursachte uns sofort ein mulmiges Gefühl und der Gatte schwang sich auf's Rad um nach den Kids zu suchen. Er kletterte auf eine nahe liegende Düne, um sich Überblick zu verschaffen, aber es war nichts zu sehen.

Dann fuhr er kurz mit dem Auto los. In dieser Zeit kamen die Kids zurück und zwar völlig aufgelöst (zwei davon auf jeden Fall kurz vorm durchdrehen). Es breeeeent, Mama, Hilfe!!!!! In die Richtung gezeigt und hingeguckt und mir fiel sofort das noch nicht gegessene Essen aus dem Gesicht. Die beiden völlig aufgelösten Kinder schickte ich schnellstens nach Hause. Der eine jammerte mir seine Angst vor Strafe vor. Der war also zu nix mehr zu gebrauchen.

Ich schnappte mir meinen platten Besen und drückte Hannes eine andere Feuerpatsche in die Hand. Die Nachbarin mit ihren beiden großen Kindern stand auch sofort bereit. Sie schnappten sich einen großen Feuerlöscher vom Campingplatz, der zum Glück fast direkt vor unserer Nase hing.

Im Galopp sind wir beiden 'alten Frauen' mit den Kindern Richtung Qualmwolke gerannt, mit Croqs, die hier die Standard-Camper-Fußbekleidung ist. Wir mussten durch ein Dünental hindurch und die nächste Düne hoch. Die ist sowas von steil, dass wir echt Probleme hatten hochzukraxeln. Oben angekommen hing uns die Lunge aus dem Hals und der Schock im Gesicht. Die Mulde hinter der Düne, die locker 10 Meter lang und 5 Meter breit ist stand komplett in Flammen.

Nur, weil keiner ein Handy dabei hatte, haben wir nicht die Feuerwehr gerufen, wir hatten aber keinerlei Hoffnung, dass wir das Feuer in den Griff bekommen würden. Also sind wir mit voller Kraft gegen das Feuer angegangen. Nach kurzer Zeit trafen weitere Helfer vom Campingplatz ein. Mit Feuerlöschern und Schaufeln bewaffnet kam dann auch der Gatte dazu.

Mit gemeinsamer Kraft haben wir das Feuer in den Griff bekommen. Jede Menge Sand wurde geschaufelt und mein Besen war am Ende 'am Ende'.
Ich meinte dann nur noch, dass ich nun gar nicht mehr auf meinem Besen reiten kann. Allgemeine Erheitung! Die stieg dann noch, als der Gatte erwähnte, dass ich zum Fliegen keinen Besen mehr bräuchte.

Eine etwas ungewöhnliche Art neue Leute kennenlernen.
Die meist männlichen Helfer waren alle davon überzeugt, dass dies unter „Kleiner-Jungen-Streich“ zu verbuchen wäre, denn alle gaben zu, sowas ebenfalls als Kinder gemacht zu haben, mit teilweise deutlicheren Folgen, als diese hier.

Hannes war nun nicht der alleinige Drahtzieher der Sache, aber trotzdem hat er sich eine gewaschene Strafe eingefangen und obendrein hatte er natürlich einen Schock. Wir hoffen, das es ein heilsamer war.

Am selben Abend und am Samstag und Sonntag wurde die Brandstelle immer wieder in Augenschein genommen und am Samstag auch nochmal mit Wasser abgelöscht.
Nun ist alles wieder im Lot.

Ein bisschen stolz kann man in diesem Fall auch auf die gemeinsame Leistung sein, denn so ein Feuer zu löschen mit lauter Laien war schon nicht ganz ohne.

Am Ende stellte sich heraus, dass unsere Kids nicht die alleinigen Drahtzieher waren, sondern das ältere auch gekokelt haben, weil dort Bierdosen lagen und einige Dinge, die darauf hinwiesen, dass unsere Kids es gar nicht fertig gebracht haben, bei dem Wind ein richtiges Feuer zu entfachen.

Aber nun doch auch noch ein Layout. Und zwar mein Beitrag zur neuen Challenge von
Scrap The Mag zum Thema Farbverlauf.




Den Farbverlauf kann man hier auf dem dritten Foto am besten erkennen. Macht doch einfach mal mit, ein leckerer Gewinn winkt euch.

Heute hatten wir den ganzen Tag Besuch von einem alten Freund des Gatten samt Familie. Es hat sehr viel Spaß gemacht und war einmal etwas Abwechslung im "tristen" Dasein einer Camperfamilie. Jetzt aber bitte kein Mitleid oder Tränen. Das war nur ein Scherz.
Machts euch schön.

Sonnige Grüße von

Kommentare:

  1. Also ihr erlebt Geschichten, die könnten ein ganzes Buch füllen...
    Zum Glück ist alles gut ausgegangen!

    LG,

    Tanja

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  2. Was beeindruckt mich mehr, die Geschichte oder dein Layout? Wohl beides, wobei dein Layout hat meine Lieblingsfarben, wunderschön! Danke dir für deinen Kommentar.
    Schönen Sommer!
    Liebe Grüße
    Jutta

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  3. Na das sind ja Aufregungen im Urlaubsdomizil der Dammans! Ja von Bubenstreichen kann ich auch einiges erzaehlen- ist ja alles gut ausgegangen gottseidanl!
    Dein Hanneskind wird daraus gelernt haben!
    Du hast wieder ein imteressantes Lo gefertigt- wunderbar! Lg aus dem wolkenlosen Wien von Gerlinde

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  4. Liebe Stine,

    oh mannnn. Da braucht man keinen Abenteuerurlaub zu buchen.
    Aber da sieht man mal wieder, was man gemeinsam leisten kann. Helfer in der Not sind schon toll. Und die Strafe für das Kind ist sicher nicht allzu schlimm? Ich denke ja, er schläft auch so lange sehr unruhig :-( Mir tut er sogar ein wenig leid <3 Was für ein Schock...
    Zugegeben, war der Übergang auf den Layout heute gefühlt wie "ins kalte Wasser" geworfen :D Aber es ist klasse, wie immer.
    Zum Thema Boot sag ich nur, wenn ich als Frostbeule nicht genug Decken parat habe, wer dann? Ich hätte auch noch Besen. Wenn ich Feuerlöscher mitbringen soll, lackier ich die aber eben noch pink.

    Liebe Muskelkatergrüsse vom Unkraut selber pflücken,

    Wonnie

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  5. Es geht echt noch mehr. "Tolle Erfahrung". Ich hoffe das Hanneskind muss jeden Tag eine Gießkanne voll, den Weg hochlaufen und bewässern.
    Den schreck kann ich mir vorstellen, ich hoffe er hat daraus gelernt und meidet die Hölzchen in Zukunft. Die Großen müssten den A--- versohlt kriegen, die Kids so anzustacheln. Liebe Grüße und weniger Abenteuer wünscht deine Oberschwester

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  6. Hi Stine.....
    und ich dachte, Ihr macht ganz ruhigen Urlaub.....hört sich ja doch eher nach Abenteuer an, denn wie DU schon gesagt hast HUT AB, dass Ihr zusammen dieses Feuer so gut in den Griff bekommen habt....grad bei Wind und trockenem Gras....
    Ich hoffe Dein resticher Urlaub sorgt wieder mehr für Entspannung....denn ich hätte an Deiner Stelle nun genug Abenteuer gehabt.
    Dein LO finde ich super!!!!
    Viele liebe Grüße
    Scarlett

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